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Transmedia Storytelling: “Missing in Action?”

Mit der Fragmentierung der Medienrezeption in den traditionellen Erzählmedien, die nicht mehr als das eine “große Lagerfeuer” fungieren, um das sich alle scharen, verkörpert Transmedia Storytelling die Hoffnung auf eine neue integrierende wie aktivierende Erzählkunst.

Transmedia Storytelling ist das verteilte Geschichtenerzählen über verschiedenste mediale Plattformen hinweg, die zusammen ein “Story Universe” bilden, dessen einzelne Erzählperspektiven aber nicht notwendigerweise in einer linearen oder sich jeweils bedingender Abfolge stehen müssen.

Transmedia Storytelling ist einerseits ein eigenes Erzählgenre mit eigenständigen Werken und Autoren, aber durch die Verknüpfung von digitalen und analogen Erlebnisformen bietet sich Transmedia Storytelling andererseits auch als Werbe- und Kampagnenmedium an, das seine “Experiencer” überall dort zu fesseln vermag, wo sie sich gerade befinden – im Netz oder auf der Straße, als Leser oder Zuschauer (“lean-back”) oder als aktiver Mitspieler und Mitgestaltender (“lean-forward”).

Wir – Maike Coelle, Kristian Costa-Zahn, Maike Hank, Katharina Kokoska, Dorothea Martin, Patrick Möller, Gregor Sedlag, Philipp Zimmermann – als Initiatoren des http://www.transmedia-manifest.com wollen unsere bisherigen Erkenntnisse und Erfahrungen zu und mit Transmedia Storytelling vorstellen und mit dem Publikum neue und weitere Thesen und Themen finden und zur Diskussion stellen.

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