
Die ersten Speaker haben zugesagt! Soeben erreichen uns die Zusagen von Mark Kaigwa, Eben Moglen und Ivan Sigal. Wir freuen uns, dass wir drei so beeindruckende Speaker auf der re:publica 12 begrüßen können und möchten sie euch hier kurz vorstellen:
Mark Kaigwa ist ein junger Kreativer und Blogger aus Nairobi, Kenia. Wenn es um Digitale Innovationen geht, insbesondere im Mobile-Bereich, ist er einer der gefragtesten Experten Ostafrikas. Als prämierter Kreativer und Stratege arbeitete er für internationale Kunden wie Warner Bros. Interactive.&Animation., Nokia und Media Focus on Africa. Auch schrieb er Drehbücher, führte Regie und trug entscheidend zur Akzeptanz von Online-Communities in Afrika bei. Heute berät er Werbeagenturen, Marken und Unternehmen in zielgruppengerechter Ansprache im Web und ist vor allem ein aufmerksamer und kritischer Beobachter der afrikanischen Netzgemeinde, wie man in seinem Blog nachlesen kann.

Eben Moglen ist Professor für Recht und Geschichte der Columbia University und ein Verfechter freier Software als Voraussetzung für eine demokratische und freie Gesellschaft. Als Anhänger der Free-Software-Bewegung veröffentlichte Moglen 2003 das Dot.Communist Manifesto und prognostizierte 2004 den Untergang des Microsofts Monopols. Moglen, der neben seiner Professur noch als Chefberater der Free Software Foundation tätig ist, gründete 2005 das Software Freedom Law Center. Vor einem Jahr stellte er bei der Freie-Software-Konferenz FOSDEM in Brüssel sein Freedom Box Project vor, das zur Dezentralisierung der Internet-Infrastruktur beitragen und jeden Menschen zur Kontrolle seiner eigenen Daten befähigen soll. Wir sind auf weitere Neuigkeiten gespannt und freuen uns auf seinen Talk im re:publica-Track re:invent.

Bevor er 2008 Executive Director von Global Voices wurde, war Ivan Sigal für das U.S. Institute of Peace und Internews Network tätig. Beide Institutionen setzen sich für die gewaltfreie Lösung internationaler Konflikte ein, indem sie u.a. die Medien- und Informationsfreiheit in Krisenregionen fördern und die Zivilbevölkerung in ihrer freien Meinungsäußerung bestärken. Als Gesandter des Internews Network und später des US Institute of Peace untersuchte Sigal weltweit, wie sich die Stärkung lokaler Medien und Informationsdienste sowie der Einsatz neuer Technologien auf Krisenregionen auswirken und sammelte über zehn Jahre in der ehemaligen Sowjetunion, Asien und Afghanistan Erfahrungen in den Bereichen Medienentwicklung, Ausbildung von Journalisten und Förderung von Medienprojekten. Im re:publica-Track re:port wird er uns u.a. von seinen Erfahrungen berichten.